🐶 1. Tierschutzverein Europa e.V.
Website: www.tierschutzverein-europa.de
Sitz: Stuttgart, Baden-Württemberg
Schwerpunkte:
- Vermittlung von Hunden (und Katzen) aus südlichen Ländern wie Spanien, Rumänien und Portugal
- Zusammenarbeit mit geprüften Partnertierheimen im Ausland
- Vermittlung erfolgt ausschließlich nach Vorkontrolle und Schutzvertrag
Besonderheiten:
- Sehr transparente Darstellung der Hunde auf der Website mit Gesundheitsdaten, Videos & Verhaltenseinschätzungen
- Enge Begleitung von Interessenten vor und nach der Adoption
- Hohe Standards bei Pflegestellen
🐾 2. ProDogRomania e.V.
Website: www.prodogromania.de
Sitz: Köln, Nordrhein-Westfalen
Schwerpunkte:
- Rettung, Versorgung und Vermittlung von Straßenhunden aus Rumänien
- Unterstützung großer öffentlicher Tierheime („Shelter“) wie Baile Herculane, Bucov oder Ploiesti
- Kastrationsprojekte vor Ort zur nachhaltigen Verbesserung der Lage
Besonderheiten:
- Große Auswahl an Hunden aller Altersstufen und Charaktere
- Hundevermittlung erfolgt mit umfassender Beratung und Nachsorge
- Engagiertes Team aus Ehrenamtlichen mit Hundeverstand
🐕 3. Ein Herz für Streuner e.V.
Website: www.einherzfuerstreuner.de
Sitz: München, Bayern
Schwerpunkte:
- Tierschutzarbeit vor allem in Rumänien und Kroatien
- Vermittlung von Hunden aus Tierheimen und Pflegestellen
- Fokus auf die Verbesserung der Lebensbedingungen vor Ort (z. B. Bau von Unterständen, Futter, medizinische Versorgung)
Besonderheiten:
- Sehr aktiv auf Social Media, mit vielen Happy-End-Geschichten
- Pflegehunde in Deutschland können vor Ort kennengelernt werden
- Hohe Transparenz im Vermittlungsprozess (Fragebogen, Vorkontrolle, Schutzgebühr)
🐶 4. Tasso e.V. (Projekt: Tierschutzliga)
Website: www.tasso.net
Sitz: Hattersheim am Main, Hessen
Schwerpunkte:
- Vor allem bekannt als Europas größtes Haustierregister
- Unterstützt zahlreiche Tierschutzprojekte, darunter das Tierschutzliga-Dorf, ein Tierheimverbund mit Fokus auf schwer vermittelbare Hunde
- Vermittlung von Hunden in Deutschland
Besonderheiten:
- Kombination aus Vermittlung, Aufklärung, Rückvermittlung und politischer Tierschutzarbeit
- Kostenloses Haustierregister als Lebensschutz für entlaufene Tiere
🐾 5. Tierhilfe Hoffnung e.V.
Website: www.tierhilfe-hoffnung.com
Sitz: Dettenhausen, Baden-Württemberg
Schwerpunkte:
- Betreibt eines der größten Tierschutzzentren Europas: die Smeura in Rumänien mit über 5.000 Hunden
- Vermittlung von Hunden aus Rumänien nach Deutschland
- Kastrations- und Bildungsprogramme vor Ort
Besonderheiten:
- Intensive Versorgung und medizinische Betreuung im eigenen Tierheim
- Besonders viele Welpen und ältere Hunde suchen hier ein Zuhause
🐕 6. Vergessene Pfoten e.V.
Website: www.vergessene-pfoten.de
Sitz: Krefeld, Nordrhein-Westfalen
Schwerpunkte:
- Hilfe für vergessene, oft übersehene Hunde aus Spanien und Deutschland
- Zusammenarbeit mit langjährigen Partnertierheimen
- Vermittlung mit engem Kontakt zu Pflegestellen
Besonderheiten:
- Besonders erfahren im Umgang mit schwierigen Tierschicksalen
- Liebevolle Texte und ehrliche Einschätzungen der Hunde auf der Website
🐾 7. Hunderettung Europa e.V.
Website: www.hunderettung-europa.de
Sitz: München, Bayern
Schwerpunkte:
- Vermittlung von Hunden aus Rumänien, Spanien und Deutschland
- Unterstützung von Partnertierheimen, inklusive Kastrationsaktionen und medizinischer Hilfe
- Speziell auch für Angsthunde und ehemalige Kettenhunde
Besonderheiten:
- Engmaschige Nachbetreuung der Adoptanten
- Hilfe auch bei Rückgaben – immer mit Fokus auf das Wohl des Hundes
🐶 8. Tierhilfe Verbindet e.V.
Website: www.tierhilfe-verbindet.de
Sitz: Augsburg, Bayern
Schwerpunkte:
- Tierschutzarbeit in Ungarn, Vermittlung von Hunden in Deutschland
- Unterstützung von Tierheimen und Notfällen vor Ort
- Vermittlung auch von Handicap-Hunden
Besonderheiten:
- Große Auswahl an Tierschutzhunden in jeder Größe und Altersklasse
- Gut strukturierte Vermittlungsprozesse mit Schutzvertrag und Vorkontrollen
🐾 9. Retriever in Not e.V.
Website: www.retriever-in-not.de
Sitz: Nähe Mainz, Rheinland-Pfalz
Schwerpunkte:
- Vermittlung von Retrieverrassen (Golden, Labrador, Flat Coated, etc.) und Mixen
- Hunde stammen aus dem Ausland (v. a. Spanien, Ungarn) und aus privaten Abgaben in Deutschland
- Erfahren im Umgang mit Jagdhundverhalten und Rassebesonderheiten
Besonderheiten:
- Sehr genaue Einschätzung der Hunde dank Pflegestellen
- Vor allem für Retrieverfreunde eine sehr empfehlenswerte Anlaufstelle
- Vermittlung nur mit Vor- und Nachkontrollen sowie ausführlicher Beratung
🐕 10. Fellnasen Stuttgart e.V.
Website: www.fellnasen-stuttgart.de
Sitz: Stuttgart, Baden-Württemberg
Schwerpunkte:
- Vermittlung von Hunden aus Rumänien, Bulgarien und Deutschland
- Fokus auf Aufklärung, nachhaltige Tierschutzarbeit und langfristige Vermittlung
- Betreuung von Notfällen, Handicap-Hunden und Senioren
Besonderheiten:
- Persönlicher Kontakt zwischen Vermittlungsteam und Interessenten
- Freundlicher, transparenter Onlineauftritt mit klarer Kommunikation
- Gutes Netzwerk an Pflegestellen im süddeutschen Raum
🐶 11. Tierhilfe Süden e.V.
Website: www.tierhilfe-sueden.de
Sitz: Kissing, Bayern
Schwerpunkte:
- Vermittlung von Hunden aus Griechenland, Ungarn, Spanien und Kroatien
- Unterstützung von Tierheimen, Kastrationsaktionen und Aufklärungsarbeit vor Ort
- Übernahme von Notfällen aus deutschen Tierheimen bei Überlastung
Besonderheiten:
- Sehr gute Vernetzung mit Partnerorganisationen im Ausland
- Sorgfältiger Vermittlungsprozess inklusive Vorkontrolle und Nachbetreuung
- Vermittlung auch von großen und schwer vermittelbaren Hunden
💡 Übersicht: Insgesamt nun 11 empfohlene Vereine
| Verein | Sitz | Herkunftsländer Hunde | Besonderheiten |
|---|---|---|---|
| Tierschutzverein Europa e.V. | Stuttgart | Spanien, Rumänien, Portugal | Erfahren, transparent |
| ProDogRomania e.V. | Köln | Rumänien | Große Shelters, viele Hunde |
| Ein Herz für Streuner e.V. | München | Rumänien, Kroatien | Pflegestellen + Social Media |
| Tasso/Tierschutzliga | Hattersheim | Deutschland | Großes Netzwerk, Heimtierschutz |
| Tierhilfe Hoffnung e.V. | Dettenhausen | Rumänien (Smeura) | Größtes Tierheim Europas |
| Vergessene Pfoten e.V. | Krefeld | Spanien, Deutschland | Liebevoll & ehrlich |
| Hunderettung Europa e.V. | München | Rumänien, Spanien | Fokus Angst- & Kettenhunde |
| Tierhilfe Verbindet e.V. | Augsburg | Ungarn | Auch Handicap-Hunde |
| Retriever in Not e.V. | Mainz | Ausland & Inland | Retriever-Spezialisten |
| Fellnasen Stuttgart e.V. | Stuttgart | Rumänien, Bulgarien | Engagiert & regional stark |
| Tierhilfe Süden e.V. | Kissing | Griechenland, Kroatien etc. | Überregional & erfahren |
Das Vertrauen eines Hundes gewinnen – in 7 Schritten zum echten Band
Einen Hund aufzunehmen bedeutet mehr als Futter, Gassi und Spielzeug bereitzustellen – es bedeutet, eine echte Beziehung aufzubauen. Vor allem bei Hunden aus dem Tierschutz oder schwierigen Verhältnissen ist Vertrauen kein Selbstläufer, sondern ein Weg, den Mensch und Tier gemeinsam gehen. Wie das gelingen kann, zeigen wir dir in diesen sieben bewährten Schritten:
1. Geduld ist der Anfang von allem
Ein Hund, der gerade erst in sein neues Zuhause kommt, braucht vor allem eins: Zeit. Zeit zum Ankommen, zum Beobachten, zum Entspannen. Dränge ihn nicht zur Nähe, sondern gib ihm Raum, selbst den ersten Schritt zu machen. Vertrauen wächst nicht durch Druck – sondern durch Geduld.

🐾 Tipp: Halte Nähe aus, ohne sie zu erzwingen. Lies die Körpersprache deines Hundes – ein Zurückweichen heißt: „Noch nicht.“
2. Rituale geben Sicherheit
Hunde lieben Struktur. Ein fester Tagesablauf mit festen Fütterungszeiten, Gassigängen und Ruhephasen hilft dem Hund, sich in der neuen Umgebung zurechtzufinden. Rituale signalisieren: „Hier ist Verlass.“
🐾 Tipp: Begrüße deinen Hund morgens immer gleich ruhig. Auch das Einschlafritual zählt!
3. Sprich Hundisch – Körpersprache verstehen und senden
Hunde lesen uns mehr über Mimik, Haltung und Tonfall als über Worte. Wer Vertrauen will, muss lernen, auf die eigene Körpersprache zu achten – kein direktes Anstarren, ruhige Bewegungen, kein Überbeugen.
🐾 Tipp: Geh in die Hocke, wende dich leicht ab, blinzele langsam – das sind Beruhigungssignale, die auch Hunde verstehen.
4. Bindung durch gemeinsame Erlebnisse
Positive Erlebnisse schaffen Bindung. Spaziergänge, ruhiges Spielen, gemeinsames Erkunden stärken das Gefühl: „Du bist meine Bezugsperson.“ Dabei gilt: lieber kurz und ruhig als laut und hektisch.
🐾 Tipp: Schnüffelspaziergänge sind für Hunde wie Zeitunglesen – gemeinsam macht’s mehr Spaß!
5. Respektiere seine Grenzen
Ein Hund, der Vertrauen aufbauen soll, muss das Gefühl haben, „Ich werde ernst genommen.“ Zwang, Bestrafung oder das Übergehen seiner Signale führen nicht zu Respekt – sondern zu Rückzug.
🐾 Tipp: Wenn dein Hund sich zurückzieht, nimm es nicht persönlich. Du stärkst euer Band, wenn du ihn lässt.
6. Sanftes Training statt Kontrolle
Ein Hund, der nichts kennt, muss nicht „funktionieren“. Sanftes, belohnungsbasiertes Training zeigt dem Hund: „Mit dir kann man kommunizieren.“ Dabei geht es weniger um Kommandos, sondern um Vertrauen in die gemeinsame Sprache.
🐾 Tipp: Verwende Futter als Verstärker, nicht als Bestechung. Der Unterschied liegt im Zeitpunkt der Belohnung.
7. Vertrauen braucht deine innere Ruhe
Hunde spiegeln unsere Emotionen. Ein hektischer, angespannter Mensch wirkt auf den Hund wie ein unsicheres Rudelmitglied. Je ruhiger, klarer und authentischer du bist, desto wohler fühlt sich dein Hund.
🐾 Tipp: Atemtechniken, Achtsamkeit oder einfach ein tiefer Seufzer – dein Hund merkt, wenn du bei dir bist.
Fazit: Beziehung statt Befehl
Vertrauen ist kein Trick, den man „antrainiert“. Es ist das Ergebnis einer echten Beziehung – einer, die auf Respekt, Beobachtung und leiser Verbindung basiert. Ob dein Hund jung ist oder alt, traumatisiert oder lebensfroh: Wenn du bereit bist, zuzuhören, wirst du seine Sprache lernen. Und er wird deine verstehen.
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Der Schutz von Hunden hat in Deutschland eine lange, bewegte Geschichte – von ersten Tierschutzinitiativen im 19. Jahrhundert bis hin zu modernen Rettungsnetzwerken und gesetzlichen Regelungen. In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf die historische Entwicklung des Hundeschutzes, beleuchten die wichtigsten Gesetzesänderungen und stellen einige der bedeutendsten Tierschutzvereine vor, die sich speziell dem Wohl von Hunden verschrieben haben.
1. Die Anfänge des Tierschutzes im 19. Jahrhundert

Die ersten organisierten Tierschutzbewegungen entstanden in Deutschland in einer Zeit des gesellschaftlichen Umbruchs. Im Zuge der Aufklärung und später der Industrialisierung wurde das Verhältnis zwischen Mensch und Tier zunehmend hinterfragt.
1837: In Stuttgart gründete sich der erste deutsche Tierschutzverein – zunächst noch mit stark moralisch-christlichem Charakter. Ziel war es, „Grausamkeit gegen Tiere“ zu unterbinden, insbesondere gegenüber Nutztieren, aber auch gegenüber Hunden und Katzen.
1879: Der Deutsche Tierschutzbund wurde in Stuttgart gegründet. Bis heute ist er einer der größten Tierschutzdachverbände Europas und setzt sich unter anderem für ein tierschutzgerechtes Hundeleben ein.
2. Hundeschutz im Kaiserreich und in der Weimarer Republik
Im Deutschen Kaiserreich wurden Hunde vor allem als Wach-, Jagd- und Arbeitstiere betrachtet. Tierschutz spielte politisch nur eine untergeordnete Rolle.
1909: Einführung der ersten kommunalen Hundesteuersatzungen. Der Hund wurde als „Luxusgut“ angesehen, was insbesondere für arme Bevölkerungsschichten eine große Belastung darstellte.
1920er-Jahre: Erste Diskussionen über ein bundeseinheitliches Tierschutzgesetz – damals jedoch noch ohne konkreten Gesetzeserfolg.
3. Der Tierschutz im Nationalsozialismus – ambivalente Entwicklungen
1933: Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten wurde das erste deutsche Reichstierschutzgesetz erlassen. Dieses Gesetz war für seine Zeit sehr fortschrittlich, verbot unter anderem das Schlachten ohne Betäubung und das Quälen von Tieren – allerdings war es auch ideologisch motiviert. Hunde galten im NS-Regime teilweise als „reine Rassetiere“, was rassistische Motive auch im Tierschutz deutlich macht.
Wichtig: Der Tierschutz im Nationalsozialismus sollte heute kritisch betrachtet werden – nicht als moralische Errungenschaft, sondern als Teil eines ideologisch aufgeladenen Systems.
4. Der moderne Tierschutz in der Bundesrepublik
1972: Das erste bundesdeutsche Tierschutzgesetz wurde verabschiedet. Es bildete die Grundlage für viele spätere Reformen und enthielt erstmals den Grundsatz, dass „niemand einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen darf.“
1986: Eine umfassende Novelle führte strengere Vorschriften für Tierhaltung und -transport ein. Hundezüchter und Tierhalter wurden stärker in die Pflicht genommen.
2002: Der Tierschutz wurde als Staatsziel im Grundgesetz verankert – eine historische Zäsur. Artikel 20a GG lautet seither:
„Der Staat schützt auch in Verantwortung für die künftigen Generationen die natürlichen Lebensgrundlagen und die Tiere […]“
5. Hundeschutz heute – Gesetze, Vereine, Initiativen
Gesetzeslage heute:
- TierSchG (Tierschutzgesetz): Regelt u.a. Mindestanforderungen an Hundehaltung, Transport, Zucht und Tötung.
- Hundeverordnungen der Länder: regeln je nach Bundesland z. B. Leinenpflicht, Rasselisten, Maulkorbpflicht.
- Tierschutz-Hundeverordnung (TierSchHuV): konkretisiert seit 2001 die Haltungsvorschriften – etwa für Zwingerhaltung, Bewegungsauslauf oder Anbindeverbot.
Wichtige Vereine und Initiativen:
- Deutscher Tierschutzbund e.V. (gegründet 1879): Dachverband mit über 700 örtlichen Tierheimen.
- Tasso e.V. (gegründet 1982): Registrierungsstelle für Heimtiere mit Fokus auf Rückvermittlung entlaufener Hunde.
- Vier Pfoten (gegründet 1988 in Wien, aktiv in Deutschland): Internationale NGO mit vielen Hundeschutzprogrammen.
- Ein Herz für Streuner e.V., ProDogRomania e.V., Hunderettung Europa e.V.: engagieren sich für Hunde in Not – oft mit Fokus auf Auslandstierschutz.
- Tierheime und Pflegestellen: Auch auf lokaler Ebene leisten viele kleine Organisationen Großes, insbesondere im Bereich „Second Chance“-Hunde.
6. Herausforderungen und Ausblick
Trotz aller Fortschritte gibt es weiterhin viel zu tun:
- Illegaler Welpenhandel boomt – hier sind strengere Kontrollen und Aufklärung gefragt.
- Qualzucht bei Hunderassen mit extremen Merkmalen (z. B. Mops, Französische Bulldogge) steht zunehmend im Fokus der Kritik.
- Tierheimüberlastung: Die Zahl abgegebener Hunde steigt, u. a. durch Überforderung, steigende Kosten und unüberlegte Anschaffung.
- Tierschutz im Ausland: Viele deutsche Vereine versuchen, durch Kastrationsaktionen und Aufklärung vor Ort das Leid zu minimieren – doch nachhaltige Lösungen erfordern politische Unterstützung.
Der Hundeschutz in Deutschland hat einen weiten Weg zurückgelegt…
…von der moralischen Empörung über Tierquälerei im 19. Jahrhundert bis hin zur heutigen komplexen Gesetzgebung und starken Vereinslandschaft. Doch trotz aller Fortschritte bleibt Hundeschutz eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Jeder einzelne kann durch bewusste Entscheidungen, Aufklärung und Unterstützung von Tierheimen einen Beitrag leisten – denn Tierliebe beginnt nicht beim Teilen süßer Fotos, sondern bei echtem Engagement.
Quellen (empfohlen zur weiteren Lektüre):
- Deutscher Tierschutzbund: www.tierschutzbund.de
- Tierschutzgesetz (TierSchG): www.gesetze-im-internet.de
- Bundestierärztekammer: Informationen zur Hundehaltung
- Buch: „Tierschutz in Deutschland – Geschichte, Praxis und Perspektiven“ (2020, Schriftenreihe des Deutschen Tierschutzbundes)
Manche Hunde berühren uns auf eine ganz besondere Weise – nicht laut, nicht aufdringlich, sondern leise, durch ihre Geschichte, ihre Augen, ihr stilles Vertrauen. Für genau diese Seelenhunde haben wir die Facebookgruppe „Herzenshunde suchen Heimat“ ins Leben gerufen.

In dieser Gruppe stellen wir Hunde vor, die aus verschiedenen Gründen ihr Zuhause verloren haben oder niemals eines hatten – Hunde aus dem Tierschutz, aus überfüllten Sheltern, aus schwierigen Lebenslagen. Viele von ihnen haben schon viel erlebt: Vernachlässigung, Einsamkeit, manchmal auch Schmerz. Aber sie haben ihre Hoffnung nicht verloren.
Hier bekommen sie eine Stimme. Wir erzählen ihre Geschichten – ehrlich, mitfühlend, ohne Schönfärberei, aber immer mit dem Blick auf das, was möglich ist: ein liebevolles Zuhause bei Menschen, die sie sehen, wie sie sind – als einzigartige Persönlichkeiten.
„Herzenshunde suchen Heimat“ ist mehr als eine Vermittlungsplattform. Es ist ein Ort für Begegnung. Für Menschen, die offen sind für besondere Seelen, für Adoptanten mit Herz, für Pflegestellen, Helferinnen und Helfer, die diesen Hunden den Weg ebnen möchten – und für jeden, der spürt: Hier geht es um mehr als nur um ein Tier. Es geht um Vertrauen. Um zweite Chancen. Um Lebensfreude.
Wir laden dich ein, Teil dieser Gemeinschaft zu werden. Vielleicht wartet dein Herzenshund schon – still, geduldig, aber voller Hoffnung.
📍 Du möchtest mithelfen, ein Zuhause zu finden?
📍 Du suchst einen Hund, der dein Herz berührt?
📍 Oder du willst einfach Hoffnung schenken?
Dann bist du bei „Herzenshunde suchen Heimat“ genau richtig:





